Schulle Anrufen

Tischlereien mit 5 bis 20 Mitarbeitern

Weniger Büroarbeit in deiner Tischlerei.

Anfragen, Angebote, Aufmaß und Termine in einem klaren Ablauf. Vor Ort in Bremen und Niedersachsen, begleitet wird bundesweit.

Jetzt anrufen WhatsApp schreiben

15 Minuten am Telefon. Kostenlos und unverbindlich.

Warum bleibt in der Tischlerei so viel Büroarbeit liegen?

Weil sie beim Chef landet, und der Chef ist tagsüber in der Werkstatt oder beim Kunden auf dem Aufmaß. Die Anfrage vom Vormittag liegt auf dem Anrufbeantworter, die vom Mittag im WhatsApp-Verlauf, die vom Nachmittag im Postfach. Bearbeitet wird abends, und bis dahin ist ein Teil davon aus dem Kopf.

Das ist keine Frage von Fleiß. Es ist eine Frage davon, wo die Arbeit sichtbar wird. Was an fünf Stellen liegt, kann niemand überblicken, auch nicht mit dem besten Willen.

Untersuchungen zur Büroarbeit zeigen: Nach einer Unterbrechung dauert es im Schnitt gut zwanzig Minuten, bis jemand zur ursprünglichen Aufgabe zurückkehrt. Wer abends fünf Mal zwischen Angebot, Rückruf und Rechnung springt, verliert die Zeit also nicht in den Aufgaben, sondern zwischen ihnen.

Gloria Mark, University of California, Irvine. Untersucht wurden Büroangestellte, nicht Handwerksbetriebe. Die Größenordnung lässt sich übertragen, die genaue Zahl nicht.

So sieht das vorher und nachher aus

Ein ganz normaler Ablauf, wie er in vielen Betrieben läuft, und wie er laufen könnte:

Vorher

  • Kunde ruft an, Chef ist auf der Baustelle
  • Notiz auf einem Zettel im Auto
  • Abends WhatsApp an den Kollegen
  • Kollege fragt zurück, eine Angabe fehlt
  • Aufmaßtermin wird telefonisch gesucht
  • Angebot geht raus, danach passiert nichts mehr
  • Nach drei Wochen: Auftrag ist woanders

Nachher

  • Anfrage landet in einer Liste, egal über welchen Kanal
  • Name steht dahinter, wer sich kümmert
  • Aufmaßfragen sind vorbereitet, nichts fehlt
  • Termin wird über einen Link abgestimmt
  • Angebot entsteht aus vorhandenen Bausteinen
  • Nachfassen ist eingetragen, fünf Werktage später
  • Auf einen Blick sichtbar, was offen ist

Welche Aufgaben kosten am meisten Zeit?

Wie schreibt man Angebote schneller, ohne dass sie beliebig werden?

Der Zeitgewinn liegt nicht im Tippen. Er liegt darin, dass beim Schreiben nichts mehr fehlt. Drei Dinge helfen:

Feste Aufmaßfragen

Eine Liste, die beim Ortstermin abgearbeitet wird. Was dort erfasst ist, muss später niemand hinterhertelefonieren.

Textbausteine

Leistungen, die ohnehin bei fast jedem Auftrag vorkommen, werden einmal ordentlich formuliert und dann wiederverwendet.

Ein fester Tag

Angebote werden nicht dann geschrieben, wenn Zeit ist, sondern an einem festen Termin in der Woche. Sonst gewinnt immer die Werkstatt.

Und das Nachfassen?

Ein Angebot ohne Nachfassen ist ein Angebot, das man verschenkt hat. Was hilft, ist kein aufwendiges System, sondern eine Regel: Nach fünf Werktagen fragt jemand nach. Fest eingetragen, mit Namen dahinter. Wer nachfasst, erfährt außerdem, warum Kunden absagen, und das ist auf Dauer wertvoller als der einzelne Auftrag.

Was im Vier-Wochen-Test passiert

390 Euro, einmalig. Der Test ist kein Konzept auf Papier, sondern eine Änderung im laufenden Betrieb. Sieben Schritte:

  1. Ist-Aufnahme. Wir gehen einmal durch, wie eine Anfrage heute durch den Betrieb läuft, vom ersten Anruf bis zur Rechnung.
  2. Engpass auswählen. Nicht alles auf einmal. Eine Sache, die am meisten weh tut.
  3. Zentrale Übersicht einrichten. Eine Liste, in der alle Anfragen und Angebote sichtbar sind.
  4. Team einweisen. Eine kurze Runde mit allen, die damit arbeiten. Ohne das benutzt es nach einer Woche niemand mehr.
  5. Vier Wochen mitlaufen. Ich bin erreichbar, wenn im Alltag etwas hakt, und wir korrigieren nach.
  6. Auswerten. Was hat sich geändert, was nicht, und woran lag es.
  7. Empfehlung. Ob ein Ausbau sinnvoll ist, und wenn nicht, sage ich das auch.

Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus. Laufende Kosten für Werkzeuge können dazukommen. Was ein Werkzeug im Monat kostet, sage ich dir vorher.

Was du nach vier Wochen hast

Was das an Stunden bringt, hängt vom Betrieb ab. Ich nenne dir dazu keine Zahl, die ich nicht belegen kann. Nach vier Wochen siehst du es an deinem eigenen Ablauf.

Muss ich dafür neue Software kaufen?

Meistens nicht. In vielen Betrieben liegt Software, die zur Hälfte genutzt wird, und der erste Schritt ist zu klären, was vorhanden ist. Neue Werkzeuge kommen erst dazu, wenn ohne sie nichts weitergeht.

Wer dahintersteht

Jens Schuldt, genannt Schulle, aus Bremen

Mein Name ist Jens Schuldt – die meisten nennen mich einfach Schulle.

Seit über 25 Jahren arbeite ich im Vertrieb, Kundenservice und in der Führung – zunächst in der Banken- und Finanzwelt, später als Leiter von Kundenservice und Werkstatt mit sieben Mitarbeitern. Einsatzplanung, Reklamationen und alles, was zwischen Kunde, Büro und Werkstatt hängen bleibt, gehörten zu meinem Alltag.

Ich behalte gern den Überblick, wenn viele Dinge gleichzeitig passieren. Mich reizt es, Zusammenhänge zu erkennen, den eigentlichen Engpass zu finden und daraus eine einfache Lösung zu entwickeln.

Ich bin kein klassischer Unternehmensberater, der dir ein Konzept mit fünfzig Seiten hinlegt. Ich schaue mir an, wie dein Betrieb heute arbeitet, und verbessere gemeinsam mit dir genau die Abläufe, die täglich Zeit kosten – praktisch, verständlich und so, dass es im Alltag funktioniert.

Häufige Fragen

Wie läuft der Einstieg ab?

Ein Telefonat über 15 Minuten. Danach weißt du, ob sich ein Gespräch lohnt. Wenn ich bei deinem Betrieb nichts bewegen kann, sage ich dir das.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Der Vier-Wochen-Test kostet 390 Euro einmalig, der Ausbau 1.900 Euro. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus. Laufende Kosten für Werkzeuge kommen gegebenenfalls dazu, das sage ich dir vorher.

Arbeitest du nur in Bremen und Niedersachsen?

Nein. In Bremen und Niedersachsen kann ich zum ersten Termin vorbeikommen, begleitet wird bundesweit. Der größte Teil der Zusammenarbeit läuft ohnehin über Telefon, Bildschirmfreigabe und geteilte Übersichten.

Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?

Das hängt davon ab, wie viel im Betrieb schon geordnet ist. Der Vier-Wochen-Test ist genau dafür da: In vier Wochen siehst du, ob es bei dir im Betrieb trägt.

Was passiert mit meinen Daten?

Ich arbeite mit den Daten, die für den jeweiligen Schritt nötig sind, und nicht mit mehr. Kundendaten aus deinem Betrieb bleiben in deinen Systemen. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Für welche Betriebsgröße ist das gedacht?

Für Tischlereien mit etwa 5 bis 20 Mitarbeitern. Darunter reicht meist die Absprache im Team, darüber braucht es andere Strukturen als die hier beschriebenen.

Lass uns sprechen.

15 Minuten am Telefon, kostenlos und unverbindlich. Ich sage dir offen, ob ich bei deinem Betrieb sinnvoll helfen kann.